Phyllobates terribilis


Der schreckliche Blattsteiger - Phyllobates terribilis

Der Gattungsname Phyllobates terribilis besteht aus den griechischen Worten phyllon (Blatt) und bates (Läufer), sowie dem lateinischen terribilis (schrecklich). Den Namen schrecklicher Blattsteiger (oder schrecklicher oder goldener Giftfrosch) trägt dieser Pfeilgiftfrosch vermutlich mit der meisten Berechtigung unter all seinen Artgenossen. Obwohl bei Nachzuchten und hier in Terrarien gehaltenen Tieren kein Gift mehr nachzuweisen ist, zählt das in der Natur produzierte Toxin dieser Phyllobaten zu den wirkungsvollsten Giften der Natur. Angeblich reicht das Gift eines einzigen Frosches, um 10 Menschen zu töten. Laut der indigenen Ureinwohner, die ihre Blasrohre mit dem Gift von Ph. terribilis behandeln, läuft ein von einem Pfeil getroffener Mensch noch max 10 Schritte bevor er tot zusammenbricht.

Vermutlich führte die Kombination der Ausdrücke "schrecklich" und "Giftfrosch" zu dem - an sich völlig unlogischen, aber (oder besser weil) behördlich verhängten - zwischenzeitlichem Haltungsverbot der in Terrarien gehaltenen, völlig ungefährlichen Tiere im Bundesland Hessen.

Die Farbmorphen dieser Art reichen von jeweils einfarbigem goldgelb und orange, bis mint türkis und cremefarben bis weiss. Leider werden diese Morphe in der Terrarienhaltung nur allzu häufig vermischt, so dass es mittlerweile viele grün-gelbliche Tiere gibt.

Phyllobates terribilis gehört zu den wenigen Pfeilgiftfroscharten, denen so etwas wie Scheu gänzlich unbekannt ist.


La Breá

Vorkommen: Kolumbien

KRL adult: bis ca 5cm

tagsüber 24-28°C und 60-80% LF

nachts 22°C und 95-100% LF

Terrarium: min. 50x50x50

alternative Namen: Mint, Weiß


Quebrada Guangui

Vorkommen: Kolumbien

KRL adult: bis ca 5cm

tagsüber 24-28°C und 60-80% LF

nachts 22°C und 95-100% LF

Terrarium: min. 50x50x50

alternative Namen: Gelb, Orange