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GHL Profilux Plus 2
GHL Profilux Plus 2

Nachdem nun das (deutlich umfangreichere Übungs-) Projekt bei meinem Kollegen sehr zufriedenstellend verlief (siehe "Automatisierung von Anlagen"), habe ich mir nun auch den Luxus einer GHL-Anlage gegönnt.

 

Die Vorteile sind (je nach optionalem Zubehör): 

 

  • Echtzeitfunkuhr für alle Bereiche, somit entfällt das ewige Synchronisieren/Umstellen der z.B. Thermocontrol und/oder Zeitschaltuhren.
  • Programmierbare Sommer-/Winterumstellungsautomatik, z.B. innerhalb von 7 Tagen, um eine schonende Umstellung zu gewährleisten
  • Tag- /Nachtabsenkung bei der Temperatur
  • Sehr viele sekundengenau programmierbare Zeitschaltuhren, Beleuchtungsverläufe, Lichtkompositionen (inkl. mehrfarbigen Dimmfunktionen: Morgen-, Abenddämmerung, Gewitter, exakt kopierte Mondphasen, etc.)
  • Sonden für Temperatur, ph, Leitwert, Luftfeuchtigkeit, Niveau, Leckage, etc.
  • Umfangreiche Prommiermöglichkeiten, wie z.B. eine programmierbare Logik, d.h, man kann z.B. die Abschaltung der Heizung UND des Lichts bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur (Alarm) und gleichzeitig anlaufende Be-/Entlüftung und/oder Beregnung realisieren, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Alle technischen Infos und Bedienelemente an einer zentralen Stelle.
  • Parallel über PC/Laptop/Netbook bedien- und programmierbar, was die Programmierung deutlich komfortabler macht und ein schnelles Testen einzelner Peripherien ermöglicht (etwas weniger Regen, mal kurz lüften, etwas wärmer, etc.)
  • Wartungsmodus
  • Zufallsgenerator (Regen, Wolken, Gewitter, Mondphasen, Sonnenauf- und Untergang)
  • Messdatenspeicher
  • Betriebsstundenzähler
  • Steuerung/Alarminfo etc. über App/Smartphone ab Profilux 3
  • u.v.m.

 

 

DIE SCHALTZENTRALE:

Verbindung zwischen GHL-Computer, Laptop, weiterem GHL-Zubehör (wie LED-Treiber, Funkuhrmodul, Sonden und Fühlern, Schaltsteckdosenleisten  und Audio-Ausgabegerät.

 

 

Per kostenloser Software lässt sich alles bequem am Laptop/Computer steuern, regeln und schalten. Bei Bedarf natürlich auch schnell mal eben umprogrammieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schaltsteckdosenleisten sind je nach Ausführung bis zu einer Anzahl von 64 Stück kaskadierbar.

Es gibt sie als 4er und 6er Leisten und sowohl in herkömmlicher als auch in digitaler Ausführung. 

 

 

 

 

Der LED-Treiber setzt die zuvor programmierten Lichtszenarien um, in dem er die entsprechenden Farben mischt, dimmt und ansteuert.

Eine PWM-dimmbare 4-farbige (weiss,blau, grün, rot) LED-Leiste vorausgesetzt. So sind Sonnenauf- und Untergänge, Blitze, Wolken, Mondlicht und vieles mehr umsetzbar.

 

PWM-LED-Leiste

 

 

Hier mal die Morgen - oder war´s die Abenddämmerung? -  mit aktuell hohem Weiss- und niedrigem Rotanteil, jedoch bei niedrigem bis mittlerem Dimmfaktor.

Nachteile:

 

  • Vergleichsweise hohe Anschaffungskosten (je nach gewünschtem optionalem Zubehör)
  • entsprechende Elektroinstallation im Froschraum zwingend nötig
  • Unterschiedliche Temperatursteuerung für verschiedene Becken (bei größeren Anlagen) nur durch unterschiedlich hohe Beckenpositionen umsetzbar, da nur ein Temp.-Fühler, ergo Raumtemperatur gesteuert