Der Umgang mit Gelegen


Als guter Stellplatz für die Petrischalen hat sich bei mir der Lichtkasten erwiesen, da er die Temperatur- und Lichtintervalle weitergibt. Allerdings sollten die Petrischalen nicht allzu nah an den Leuchtmitteln stehen, sonst kann es zu Überhitzung und/oder Verdunstungen trotz Deckel kommen.

Bis zum Schlupf aus der Galerte dauert es nun (je nach Temperatur) ca. 2 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Tiere in passende Behälter (Quappenanlage/Dosen/Joghurtbecher o.ä.) überführt werden. Bei ca 24°C und abwechslungsreicher Fütterung (Fischtrockenfutter, Daphnien, Springschwänze, rote Mückenlarven, Spirulina, Artemia, Brennesselpulver) brechen nach weiteren 4 Wochen die Hinterbeine aus.

Wiederum 3 Wochen danach erscheinen die Vorderbeinchen und der Frosch braucht ein Quartier mit der Möglichkeit an Land zu steigen (Landgängerbecken). Ich verwendete dazu früher 1000ml-Dosen wie man sie von den Springschwänzen kennt oder kleine Terrarien mit Land- und Wasserteil.

Heute nutze ich einen Landgängerpool (siehe UPDATE  ZUCHT).

Nun braucht der Frosch noch ungefähr eine knappe Woche, um den Schwanz zu resorbieren. In dieser Zeit ist er überwiegend an Land und frißt kaum noch.

Nachdem die Metamorphose abgeschlossen ist, kann der Frosch in ein Jungtierbecken überführt und täglich gefüttert werden.

Ebenso wie man bei der späteren Haltung auf Sauberkeit und Hygiene achtet, ist selbstverständlich auch bei der Zeitigung auf die Wasserqualität zu achten (Futterreste, Kot, ph-Wert, etc).